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Finanzgrundlagen:
Von Null bis System.

Bevor Zahlen und ETFs – reden wir über das, was wirklich entscheidet. Dein Mindset. Deine Basis. Dein Start.

Geld-Mindset: Das Fundament, über das niemand spricht

In meinen Workshops habe ich immer wieder dasselbe erlebt: Die meisten Frauen scheitern nicht an fehlendem Finanzwissen. Sie scheitern an inneren Überzeugungen, die sie oft gar nicht kennen.

"Ich bin halt kein Zahlenmensch." "Geld ist irgendwie ein unangenehmes Thema." "Ich verdiene zu wenig, um wirklich sparen zu können." Diese Gedanken klingen vertraut, oder?

Sie sind keine Schwäche – sie sind oft erlernte Muster aus Familie, Erziehung oder gesellschaftlichen Erwartungen. Und das Gute: Was gelernt wurde, kann auch unlernt werden.

Häufige Glaubenssätze – und was dahinter steckt

"Über Geld spricht man nicht."

Oft aus dem Elternhaus. Ergebnis: Wir lernen nichts über Finanzen und trauen uns nicht, Fragen zu stellen.

"Ich brauche erst mehr Geld, um mich um Finanzen zu kümmern."

Klassische Denkfalle. Die Wahrheit: Finanzielle Disziplin macht aus 500 € mehr als Desorganisation aus 3.000 €.

"Sparen bedeutet Verzicht und Schmerz."

Nein. Mit dem richtigen System sparst du automatisch, ohne täglich Entscheidungen treffen zu müssen.

🪞 Mini-Übung: Deine Geld-Reflexion

Nimm dir 10 Minuten. Beantworte diese Fragen schriftlich:

💭 Was haben deine Eltern über Geld gesagt?
💭 Wie fühlst du dich, wenn du an dein Konto denkst?
💭 Was würdest du anders machen, wenn Geld kein Thema wäre?
💭 Was ist deine größte Angst beim Thema Finanzen?

Tipp: Im FinanzJournal haben wir noch mehr Reflexions-Übungen für dich.

💡

Wichtig: Es gibt keine "richtigen" Antworten. Das Ziel ist, dir deiner eigenen Muster bewusst zu werden. Bewusstsein ist der erste Schritt zur Veränderung.

Die 5 Finanz-Basics, die du kennen musst

Bevor du investierst, brauchst du diese 5 Dinge. In dieser Reihenfolge.

1

Überblick über Einnahmen & Ausgaben

Weißt du, was du monatlich verdienst und was du ausgibst? Wenn nicht, ist das dein erster Schritt. Schau dir deine letzten 3 Kontoauszüge an. Categorize. Keine Bewertung – nur Daten sammeln.

2

Das richtige Girokonto

Zahlst du noch Kontoführungsgebühren? Das muss nicht sein. Ein gutes kostenloses Girokonto ist Basis Nummer zwei. Unsere Empfehlungen →

3

Notgroschen aufbauen

3 Monatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto. Kein Investment-Risiko. Keine Kündigung nötig. Das ist dein finanzielles Sicherheitsnetz – bevor irgendetwas anderes passiert.

4

Ein Budget erstellen

Unser 5-Konten-Modell hilft dir, dein Geld mit Intention aufzuteilen. Einmal einrichten, dann läuft es automatisch.

5

Dann: Investieren

Erst wenn die ersten 4 stehen, kommt das Investieren. ETFs, Sparpläne, Depot – das ist dann der nächste logische Schritt. Zum Investieren-Guide →

Der Notgroschen: Langweilig, aber unverzichtbar

"Ich investiere lieber" – das höre ich oft. Verständlich. Aber: Was passierst du, wenn dein Auto kaputt geht? Die Waschmaschine bricht? Du einen Monat krank bist?

Ohne Notgroschen zwingst du dich, in schlechten Momenten Investitionen aufzulösen. Genau dann, wenn der Markt vielleicht gerade unten ist. Das kostet dich echtes Geld.

Ziel: 3 Monatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto
Bis dahin: Zuerst Notgroschen, dann investieren
Tipp: Tagesgeldkonto mit ~3% Zinsen – der Notgroschen arbeitet trotzdem

⚡ Notgroschen-Rechner

Wie viel brauchst du als Notgroschen?

Minimum
1 Monat
✓ Ziel
3 Monate
Ideal
6 Monate

Deine ersten 30 Tage: Was du tun solltest

Woche 1: Letzte 3 Kontoauszüge durchsehen & Kategorien notieren
Woche 1: Geld-Mindset-Reflexion (10 Minuten)
Woche 2: Kostenloses Girokonto eröffnen (falls noch nicht)
Woche 2: Tagesgeldkonto für Notgroschen eröffnen
Woche 3: Budget mit 5-Konten-Rechner berechnen
Woche 3: Daueraufträge für 5-Konten-System einrichten
Woche 4: Community beitreten & erste Woche-Check-in teilen
Monat 2: Ersten ETF-Sparplan einrichten (wenn Notgroschen steht)

Bereit für deinen ersten Schritt?

Hol dir das kostenlose Starter-Kit mit Checkliste, Budget-Vorlage und Reflexions-Guide.